Mitarbeitende nutzen ChatGPT, Copilot oder Browser-Plugins – niemand hat den Überblick.
Wo landen Ihre Daten, wenn Ihr Team KI nutzt?
Die meisten Unternehmen nutzen bereits KI-Tools – oft ohne dass jemand die Datenflüsse kennt. Diese Checkliste prüft jedes Tool in zwölf Punkten.
Für wen ist das relevant?
Eine KI-Einführung ist geplant und der Datenschutzbeauftragte fragt nach Datenflüssen.
Ein Kunde oder Auditor verlangt eine Aussage, wo Unternehmensdaten verarbeitet werden.
Die 12 Prüfpunkte
- 1 Verarbeitungsort In welcher Region laufen Inferenz und Speicherung tatsächlich, nicht nur laut Marketing?
- 2 Drittlandtransfer Verlassen Daten die EU, und auf welcher Grundlage?
- 3 Auftragsverarbeitungsvertrag Existiert ein AVV mit dem Anbieter, und deckt er das genutzte Produkt ab?
- 4 Trainingsausschluss Ist vertraglich und technisch ausgeschlossen, dass Eingaben zum Modelltraining verwendet werden?
- 5 Aufbewahrungsdauer Wie lange speichert der Anbieter Prompts, Ausgaben und Logs?
- 6 Löschkonzept Können Daten auf Anfrage nachweisbar gelöscht werden?
- 7 Zugriffssteuerung Läuft der Zugang über SSO mit Gruppenfreigabe oder über private Accounts?
- 8 Protokollierung Wird nachvollziehbar, wer wann welches Tool mit welchen Datenkategorien genutzt hat?
- 9 Geheimnisse in Prompts Gibt es einen Schutz gegen API-Keys, Zugangsdaten und Kundendaten in Eingaben?
- 10 Datenkategorien Ist festgelegt, welche Daten (personenbezogen, Geschäftsgeheimnis, öffentlich) in welches Tool dürfen?
- 11 Verantwortlichkeit Gibt es eine benannte Person im Unternehmen, die KI-Tools freigibt?
- 12 Exit-Strategie Kommen Sie an Ihre Daten und Konfigurationen heran, wenn Sie den Anbieter wechseln?
Im PDF finden Sie jeden Punkt als ausfüllbare Prüfung pro Tool, mit Beispielen und typischen Fallstricken. → Jetzt als PDF anfordern
Die drei Stufen der Datensouveränität
Nicht jedes Unternehmen braucht die höchste Stufe. Was passt, hängt von Ihren Datenkategorien, Compliance-Anforderungen und verfügbaren Ressourcen ab. Der Entscheidungsbaum im PDF führt Sie durch.
EU-Region beim Anbieter
Daten bleiben innerhalb der EU – aber beim US-Anbieter unter dessen Rechtsrahmen.
EU-Hoster mit Open-Weights-Modell
Daten bei einem europäischen Betreiber, Modellwahl flexibel.
On-Prem / self-hosted
Volle Kontrolle. Lohnt ab bestimmten Datenmengen oder hohem Schutzbedarf.
Häufige Fragen
- Ist die Checkliste eine Rechtsberatung?
- Nein. Sie liefert eine technische Bestandsaufnahme. Die rechtliche Bewertung Ihrer Ergebnisse erfolgt durch Ihren Datenschutzbeauftragten oder Anwalt.
- Für welche Unternehmensgröße ist die Checkliste geeignet?
- 20 bis 500 Mitarbeitende. Darunter ist sie meist überdimensioniert; darüber empfehle ich ein individuelles Vorgespräch.
- Was passiert nach der Anmeldung?
- Sie erhalten eine Bestätigungsmail. Nach der Bestätigung folgt der Download-Link. Der Newsletter erscheint ca. zweimal monatlich und kann jederzeit abbestellt werden.
Wenn Sie die Checkliste nicht selbst durcharbeiten möchten: Der KI-Readiness & Datensouveränitäts-Check liefert in 10 Arbeitstagen Datenfluss-Karte, Risikobewertung und Zielarchitektur. Ab 4.900 € netto.
Keine Rechtsberatung. Die rechtliche Bewertung erfolgt durch Datenschutzbeauftragten oder Anwalt auf Basis Ihrer Ergebnisse.